Gamma Knife-Zentrum Bochum

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Radiochirurgie

 Hirntumore behandeln         

 

Die Behandlung von Hirntumoren (Neuroonkologie) stellt eine inter-disziplinäre und technische Heraus-forderung dar. Im Gamma Knife-Zentrum  Bochum wird dazu eine spezielle Form der Strahlenthera-pie, die Radiochirurgie eingesetzt.

Das Gamma Knife-Zentrum Bochum ist auf die Behandlung von Hirntumoren (Neuroonkologie) spezialisiert.

 

Die Behandlung von Hirntumoren erfordert die Zusammenarbeit mehrerer medizinischer Fachrichtungen:

 

  • Neuroonkologe
  • Strahlentherapeut
  • Neuroradiologe
  • Neurochirurg

Hohe Präzison erforderlich   

 

Häufig wachsen die Tumoren in der Nähe empfindlicher Hirnareale wie dem Sehnerv und dem Hirnstamm. Daher ist sowohl bei der Operation als auch bei der Bestrahlung höchste Präzision gefragt.

 

Die radiochirurgische Behandlung wird so geplant, dass Hirnanteile, die in unmittelbarer Nachbarschaft des Tumors liegen, möglichst nicht beeinträchtigt werden.

Radiochirurgie:                 Den Tumor zerstören

 

Eine besondere Form der Strahlen-therapie stellt die Radiochirurgie dar. Die Radiochirurgie ist eine stereotaktische Einzeitbestrahlung.

Während einer einzigen Behand-lung bestrahlt der Arzt die betrof-fene Stelle (in der Regel nur im Be-reich des Gehirnschädels) einmalig mit einer hohen Strahlendosis.

Ziel ist es, den Tumor zu zerstören.

Der Arzt fixiert den Schädel. Der Patient darf sich während der Be-strahlung nicht bewegen.

Die Wirkung dieses Eingriffs ist we-sentlich stärker als die einer übli-chen Strahlentherapie.

Bei einer konventionellen Strahlen-therapie verteilt der Arzt die Strah-lendosis auf mehrere Sitzungen und viele kleine Einzeldosen auf. 

Einatzbereiche                 der Radiochirurgie

 

 

Für folgende Erkrankungen im Bereich des Kopfes bieten wir im Gamma Knife- Zentrum Bochum Diagnostik, Therapie und Nachsorge an:

 

 

  • Hirnmetastasen
  • Meningeome
  • Neurinome
  • Hypophysenadenome
  • Gliome/Ependymome
  • Medulloblastome/PNET
  • Arterio-Venöse-Malformationen
  • Trigeminusneuralgie
  • Epilepsie

 

 

 

 

 Mehr Erfolg                durch enge Vernetzung    

 

 

Die Ärzte des Gamma Knife-Zentrums Bochum arbeiten eng mit den Fachkollegen der Universitäts-kliniken für Neurologie und Neurochirurgie, des Instituts für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin und des Onkolo-gischen Zentrums des Knapp-schaftskrankenhaus Bochum sowie der Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologie des Marien Hospi-tal Herne/Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum zusammen.

            

 

 

 

 

Leksell Gamma Knife Perfexion

Die stereotaktische Radiochirurgie beinhaltet die Bereitstellung einer einzelnen hohen Strahlendosis zu einem kleinen und kritisch gelegenem Ziel im Gehirn.

 

Erreicht wird das mit 192 radioaktiven Cobalt-60-Quellen, die durch einen helmförmigen Kollimator gezielt auf den Behand-lungsbereich des Patienten gerichtet werden. 

 

Dieses Prinzip definiert die Gamma Knife-Chirurgie, ersetzt das Skalpell intrakranialer Neurochirurgie und hat die Behandlungsmöglichkeit für Patienten und Ärzte gravierend erweitert.

 

Das Leksell Gamma Knife  ist spezifiziert und konzipiert für nicht-invasive Verfahren, liefert höchste punktgenaue Präzision, unerreichte Effizienz und hervorragende Ergebnisse. Patienten profitieren von der schnellen und schmerzlosen Behandlung.

Weltweit sind über 300 Geräte installiert mit denen bis heute mehr als 500.000  Patienten der Gamma Knife-Chirugie unterzogen wurden, allein in Deutschland gibt es 7 Gamma Knife-Standorte.

 

Mit dem neuen Leksell Gamma Knife Perfexion verbindet die Firma ELEKTA Systemintegration mit revolutionärem Design und bietet ein großes kraniales Anwendungsspektrum. Zukunftsweisende Fixierungstechniken erlauben auch  Behandlungen des Halsgebietes, wie Wirbelsäule und Kopf- und Halsregionen. 

 

Das System bietet dem Patienten besseren Komfort und dosimetrische Präzision als jedes andere radiochirurgische System. 

 

Das erste Gamma-Knife wurde von dem Stockholmer Neurochirurgen Lars Leksell und dem Radiobiologen Börje Larsson aus Uppsala entwickelt und 1968 am Krankenhaus Sophiahemmet in Stockholm in Betrieb genommen. Die stereotaktische Radiochirurgie entwickelte Leksell bereits 1951. Im mitteleuropäischen Raum wurde das erste Gamma-Knife-Gerät im April 1992 unter Gerhard Pendl an der Universitätsklinik für Neurochirurgie in Graz eingesetzt.

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